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    "Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben." ARISTOTELES

    :: MAKLERRECHT 2014 ::

    →Keine Provision bei Preisnachlass höher als 15%
    Der BGH entschied darüber, ab wann es an der für den Provisionsanspruch erforderlichen wirtschaftlichen Kongruenz fehle. Der Makler erhält seinen Anspruch nur, wenn das nachgewiesene Geschäft identisch mit dem abgeschlossenen Geschäft ist. In einem Urteil vom 13. Dezember 2007 hat der BGH den Provisionsanspruch bei einer Kaufpreisreduzierung um circa 15 % bejaht, also beide Geschäfte als wirtschaftlich identisch angesehen (III ZR 163/07).
    Nun grenzt er dies weiter ein, indem er ausführt:
    Es ist zu prüfen, ob sich die Preisabweichungen noch in einem erwartbaren Rahmen bewegen, oder ob letztlich die abweichende Preisgestaltung auf Umständen beruht, die die wirtschaftliche Identität des nachgewiesenen zum abgeschlossenen Geschäft in Frage stellen. Preisnachlässe von bis zu 15 % stellen die wirtschaftliche Kongruenz im Allgemeinen nicht in Frage, bei Preisnachlässen - wie hier - von mehr als 50 % ist sie regelmäßig zu verneinen.

    BGH, Urteil vom 06. Februar 2014 – III ZR 131/13
    siehe auch TIPPS

     
    Rechtsanwältin Katja Krüger
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